Usedom Karte: Orte, Regionen und die besten Wander- und Radkarten der Insel im Überblick

Wenn Du gerade eine Usedom-Karte vor Dir hast oder danach suchst, steckst Du wahrscheinlich mitten in der Reiseplanung – und stellst Dir eine ganz einfache Frage: Wo genau ist eigentlich was auf dieser Insel? Usedom ist nämlich keine kompakte Insel mit einem einzigen Ortskern, sondern eine rund 66 Kilometer lange Aneinanderreihung sehr unterschiedlicher Regionen, die sich zwischen Ostsee, Achterwasser und der polnischen Grenze erstrecken. Ohne Karte verliert man hier schnell den Überblick, welcher Ort zu welcher Region gehört und wie weit die Strecken tatsächlich sind.
In diesem Artikel bekommst Du deshalb zwei Dinge gleichzeitig: eine verständliche Übersichtskarte mit allen wichtigen Regionen und Orten der Insel – und eine ehrliche Kaufberatung für physische Wander- und Radkarten, falls Du für Deinen Urlaub mehr als nur Google Maps auf dem Smartphone möchtest. Wenn Du Dir zunächst einen inhaltlichen Überblick über die ganze Insel verschaffen willst, lohnt sich zusätzlich ein Blick in unseren ausführlichen Usedom-Reiseführer; für die drei großen Kaiserbäder Heringsdorf, Ahlbeck, Bansin und die anderen Bäder, beispielsweise Koserow und Zinnowitz, haben wir eigene detaillierte Artikel für Dich.
INHALT
Usedom auf der Karte: Lage, Größe und Grenze zu Polen
Bevor wir uns die einzelnen Regionen ansehen, lohnt sich ein Blick auf die Insel als Ganzes – denn ihre Form und Lage erklären fast automatisch, warum Usedom so unterschiedliche Urlaubswelten auf so kleinem Raum vereint.
Wo genau liegt Usedom?
Usedom liegt in der Pommerschen Bucht der südlichen Ostsee, im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern, und wird durch die deutsch-polnische Staatsgrenze in zwei Teile geteilt. Vom Festland trennen die Insel der Peenestrom und das Stettiner Haff, von der Nachbarinsel Wolin die Świna. Auf einer Karte erkennst Du Usedom sofort an seiner charakteristischen, lang gestreckten Form mit der offenen Ostsee im Norden und Osten und dem ruhigeren Achterwasser im Süden.
Wie groß ist die Insel wirklich?
Die Gesamtfläche beträgt rund 445 Quadratkilometer, davon liegen etwa 373 km² auf deutscher und rund 72 km² auf polnischer Seite – rechnerisch ein Verhältnis von knapp 84 zu 16 Prozent (Wikipedia: Usedom). Eine andere Quelle nennt für den deutschen Inselteil abweichend 354 km² (usedom-web.de) – für den Artikel und Deine Planung ist die Wikipedia-Zahl die verlässlichere Referenz. In der Länge zieht sich die Insel etwa 66,4 Kilometer von West nach Ost, an der breitesten Stelle misst sie rund 23,9 Kilometer (Wikipedia: Usedom). Zum Vergleich: Das ist ungefähr die Strecke, die Du in einer knappen Autostunde ohne Stopps von einem Ende zum anderen fahren würdest – in der Praxis dauert es wegen Ortsdurchfahrten und Tempolimits aber deutlich länger.
Die höchste Erhebung der Gesamtinsel ist der Golm bei Kamminke mit 69 Metern, direkt an der Grenze zu Polen (Wikipedia: Usedom). Häufig verwechselt wird er mit dem bekannteren Streckelsberg bei Koserow, der mit rund 60 Metern nur der höchste Punkt der Steilküste ist, nicht der ganzen Insel (Wikipedia: Streckelsberg).
Die deutsch-polnische Grenze auf der Karte
Östlich von Zirchow verläuft die Grenze entlang des sogenannten Torfkanals; die B110 führt von Garz/Zirchow über eine Brücke weiter nach Świnoujście, bis ins polnische Stadtzentrum sind es von dort noch rund 5 Kilometer (online-destination.de). Auf der Karte findest Du zwei reguläre Grenzübergänge: einen bei Ahlbeck, der nur zu Fuß oder mit dem Rad als Teil der Europapromenade passierbar ist, und einen bei Garz/Zirchow, der auch mit dem Auto befahren werden kann (Wikipedia: Usedom). Seit dem Schengen-Beitritt Polens am 21. Dezember 2007 gibt es an beiden keine Grenzkontrollen mehr (Wikipedia: Świnoujście).
💡 Insider-Tipp: Wenn Du mit einem größeren Wohnmobil oder Anhänger über Garz/Zirchow nach Polen willst, informiere Dich vorher über aktuelle Gewichtsbeschränkungen an der Grenze – die verfügbaren Angaben schwanken zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen, je nach Quelle. Im Zweifel lohnt sich eine kurze Nachfrage bei der Grenzstation selbst.
Die Übersichtskarte: Regionen und Orte auf Usedom im Überblick
Statt einer einzigen "Stadt Usedom" erwartet Dich auf der Insel eine ganze Reihe unterschiedlich geprägter Regionen und Orte, die touristisch fest etabliert sind und auf praktisch jeder Karte so eingezeichnet werden:

Die Kaiserbäder im Südosten: Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin
Direkt an der Grenze zu Świnoujście liegen die drei Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin, verbunden durch eine fast zwölf Kilometer lange, durchgehende Strandpromenade. Sie gelten als das touristische Herzstück der Insel mit prachtvoller Bäderarchitektur und gehobener Gastronomie. Mehr dazu findest Du in unserem ausführlichen Artikeln über Heringsdorf, Ahlbeck, und Bansin.
Die Bernsteinbäder in der Inselmitte: Zempin, Koserow, Loddin, Ückeritz
Ein ganzes Stück nordwestlich der Kaiserbäder, um die schmalste Stelle der Insel herum, liegen die Bernsteinbäder Zempin, Koserow, Loddin (mit dem Ortsteil Kölpinsee) und Ückeritz. Sie sind bodenständiger und naturnäher als die Kaiserbäder und bekannt für die Steilküste am Streckelsberg (nahe Koserow).
Die Inselbäder im Nordwesten: Karlshagen, Trassenheide, Zinnowitz, Peenemünde
Im Nordwesten, zur Halbinsel Peenemünde hin, findest Du die Inselbäder Karlshagen, Trassenheide, Zinnowitz und Peenemünde. Zinnowitz gilt als "Kulturhauptstadt Usedoms" und ist ausführlich in unserem Zinnowitz-Artikel beschrieben; Karlshagen und Trassenheide punkten mit besonders flach abfallenden Sandstränden, die sich gut für Familien mit kleinen Kindern eignen, und Peenemünde ist vor allem wegen seiner Technikgeschichte ein beliebtes Ausflugsziel.
Achterland und Lieper Winkel: das ruhige Binnenland
Zwischen Achterwasser, Peenestrom und den Küstenorten liegt das sogenannte Achterland mit Regionen wie der Usedomer Schweiz (unter anderem Benz, Mellenthin, Pudagla), dem Thurbruch (u. a. Korswandt) und dem Usedomer Winkel rund um die Stadt Usedom. Eine eigene kleine Halbinsel bildet der Lieper Winkel zwischen Achterwasser und Peenestrom mit der Gemeinde Rankwitz und ihren Dörfern Grüssow, Krienke, Liepe, Quilitz, Reestow, Suckow und Warthe . Auf der Karte erkennst Du diese Bereiche daran, dass sie deutlich weniger dicht besiedelt sind als die Küstenorte – ideal, wenn Du Ruhe und ursprüngliche Landschaft suchst.
Świnoujście: der polnische Teil der Karte
Jenseits der Grenze liegt die polnische Hafenstadt Świnoujście (Swinemünde), die allein mehr Einwohner hat als alle deutschen Inselorte zusammen. Auf der Karte wirkt sie im Vergleich zu den beschaulichen Kaiserbädern erstaunlich groß und städtisch – ein Kontrast, der viele Erstbesucher überrascht.
Karte zur Anreise: Straßen, Brücken und Entfernungen
Sobald Du weißt, wo auf der Insel Dein Ziel liegt, hilft die Karte auch bei der Anreiseplanung – denn Usedom ist nur über wenige Straßen und Brücken erreichbar.
Die richtige Brücke nach Usedom wählen: Zecherin oder Wolgast
Usedom wird über zwei Brücken vom deutschen Festland erreicht, und welche für Dich die bessere Wahl ist, hängt stark von Deinem Reiseziel auf der Insel ab. Willst Du in den Inselnorden nach Zinnowitz, Karlshagen, Trassenheide oder Peenemünde, führt Dich die Wolgaster Klappbrücke über die B111 am direktesten ans Ziel. Steuerst Du dagegen die Kaiserbäder Heringsdorf, Ahlbeck oder Bansin im Inselsüden an, ist die Zecheriner Brücke über die B110 in der Regel die kürzere Route. Aus Hamburg kommend fährst Du über A1 und A20 bis zur Abfahrt Gützkow und weiter über die B111 durch Wolgast auf die Insel – dafür solltest Du mit rund 330 Kilometern und knapp 4 Stunden reiner Fahrzeit rechnen. Aus Berlin führt Dich die A11 und A20 zunächst ebenfalls Richtung Insel; willst Du in den Süden zu den Kaiserbädern, fährst Du weiter über Pasewalk/Anklam zur Zecheriner Brücke (rund 230 Kilometer, knapp 3 Stunden); willst Du in den Norden, wechselst Du bei Gützkow auf die B111 nach Wolgast.
⚠️ Wichtig: Beide Brücken öffnen mehrmals täglich für den Schiffsverkehr, wodurch der Autoverkehr jeweils für bis zu 30 Minuten ruht. Gerade zur Mittagszeit, wenn viele Gäste zum Check-in unterwegs sind, kann es kurz vor der Öffnung zu Rückstau kommen – plane dafür lieber etwas Zeitpuffer ein.
Die Wolgaster Klappbrücke
Sie öffnet mehrmals täglich für 20 bis 30 Minuten für den Schiffsverkehr (unter anderem gegen 7:45, 12:45 und 17:45 Uhr) – über die Brücke rollen im Schnitt rund 12.500 Fahrzeuge täglich, in der Hochsaison deutlich mehr. Gerade um die Mittagszeit, wenn viele Gäste zum Check-in unterwegs sind, kann es kurz vor der Brückenöffnung zu Stau kommen. Plane Deine Anreise wenn möglich außerhalb dieser Zeitfenster und an einem Werktag.
Die Zecheriner Brücke
Die südliche Zufahrt nach Usedom öffnet in der Sommersaison (1. April bis 30. September) fünfmal täglich für jeweils maximal 20 Minuten – um 5:45, 8:45, 12:45, 16:45 und 20:45 Uhr. In der Wintersaison (1. Oktober bis 31. März) reduziert sich das auf drei Öffnungen um 8:45 und 12:45 Uhr sowie eine weitere um 16:45 Uhr, die nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung bis 15 Uhr am Vortag erfolgt. Über die Brücke rollen in der Hochsaison Berichten zufolge rund 10.000 Fahrzeuge täglich, weshalb es besonders an Wochenenden und rund um die Mittagsöffnung zu Rückstau kommen kann.
💡 Insider-Tipp: Brückenzeiten können sich saisonal und durch Bauarbeiten oder Sturmfluten kurzfristig ändern bzw. angepasst werden. Prüfe die aktuellen Öffnungszeiten am besten kurz vor Deiner Anreise auf der Seite des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern.
Entfernungen zwischen den wichtigsten Orten auf der Insel
Auch innerhalb der Insel unterschätzen viele Reisende die Distanzen, weil Usedom auf der Karte kompakt wirkt, in der Praxis aber recht lang gestreckt ist:
Strecke | Distanz | Fahrzeit (Pkw) |
Zinnowitz – Heringsdorf | 24,4 km | ca. 22 Min. |
Peenemünde – Heringsdorf | 40,2 km | ca. 39 Min. |
Karlshagen – Zinnowitz | 8,6 km | ca. 9 Min. |
Heringsdorf – Świnoujście | 6–8 km | ca. 9–11 Min. |
Zinnowitz – Koserow | 7,5–7,9 km | ca. 8–9 Min. |
Heringsdorf – Koserow | 16,6–17,2 km | ca. 16–19 Min. |
(Werte gerundet nach rome2rio; die Strecke Heringsdorf–Świnoujście zeigt je nach Quelle die größte Abweichung.)
Wenn Du also beispielsweise in Zinnowitz übernachtest, aber einen Tagesausflug zu den Kaiserbädern planst, solltest Du für die einfache Strecke schon eine knappe halbe Stunde einplanen – bei stärkerem Ferienverkehr in der Hochsaison gerne auch mehr.
Falls Du für Deine Rundreise über die Insel einen Mietwagen brauchst, findest Du günstige Angebote und einen Preisvergleich direkt über unseren Mietwagen-Partner* – so bist Du unabhängig von den saisonalen Bus-Fahrplänen zwischen den einzelnen Regionen.
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Digitale Karten: Google Maps, Apps und interaktive Tools
Neben der klassischen Papierkarte lohnt sich für die konkrete Tourenplanung ein Blick auf digitale Alternativen:
Google Maps deckt Usedom vollständig mit Straßen- und Satellitenansicht ab und eignet sich hervorragend für die schnelle Orientierung und Routenplanung – allerdings ohne spezialisierte Wander- oder Radweg-Layer.
Komoot ist auf der Insel eine verbreitete App für die Tourenplanung mit Offline-Kartenfunktion, besonders beliebt für Rad- und Wandertouren entlang der Europapromenade und im Achterland.
Outdooractive bietet ähnliche Funktionen mit Fokus auf ausgeschilderte Wander- und Radwege sowie Sehenswürdigkeiten, ebenfalls mit Offline-Karten für die Region.
Für die reine Orientierung reicht meist Google Maps auf dem Smartphone. Wenn Du aber mehrtägige Rad- oder Wandertouren planst, GPS-Tracks offline dabeihaben möchtest oder einfach lieber mit einer "echten" Karte in der Hand navigierst, lohnt sich der Blick auf die physischen Karten im nächsten Abschnitt.
Wander- und Radkarten für Usedom im Vergleich: Welche lohnt sich?
Genau hier wird die Suche nach der "Usedom Karte" für viele erst richtig konkret: Wer aktiv unterwegs sein will, sucht keine App, sondern eine reiß- und wetterfeste Karte für den Rucksack oder die Fahrradtasche. Die folgenden Optionen haben sich am Markt etabliert und unterscheiden sich vor allem im Maßstab und im abgedeckten Gebiet:
Karte | Verlag | Maßstab | Eignet sich für | Ungefährer Preis |
Verlag Dr. Barthel | 1:35.000 | Wandern & Radfahren im Inselnorden | ca. 6,90 € | |
Verlag Dr. Barthel | 1:35.000 | Wandern & Radfahren, ganze Insel auf einer Karte | ca. 9,90 € Unsere Empfehlung! | |
KOMPASS-Karten GmbH | 1:50.000 | Wandern, Radfahren, Mountainbiken | ca. 11,99 € | |
KOMPASS-Karten GmbH | 1:70.000 | Radfahren & Mountainbiken (auch Festland-Umgebung) | ca. 9,95 € | |
BVA BikeMedia / ADFC | 1:150.000 | Große Radtouren über mehrere Regionen (auch Rügen) | ca. 11,95 € | |
Michael Müller Verlag GmbH | kompletter Reiseführer mit 42 Karten und Plänen plus Übersichtskarte | Reiseplanung insgesamt, kein Ersatz für Faltkarte | ca. 16,90 € Unsere Empfehlung! |
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Welche Karte passt zu welchem Zweck?
Für gezielte Tagestouren im Inselnorden (Karlshagen, Trassenheide, Zinnowitz, Peenemünde) reicht die kompakte Barthel-Teilkarte* im Maßstab 1:35.000 völlig aus und ist mit knapp 7 Euro die günstigste Option.
Für die gesamte Insel in einem Stück lohnt sich auf jeden Fall die große Barthel-Karte im Maßstab 1:35.000* - darum ist sie auch unsere uneingeschränkte Empfehlung. Alternativ kannst Du zur etwas übersichtlicheren KOMPASS-Karte 738 im Maßstab 1:50.000 greifen, die zusätzlich touristische Informationen enthält.
Für reine Radtouren mit E-Bike-Informationen ist die KOMPASS Radkarte 3349 im Maßstab 1:70.000* eine gute Wahl, da sie auch das direkte Festland-Umland mit abdeckt.
Für große, mehrtägige Radreisen, die über Usedom hinaus auch Rügen und das vorpommersche Festland einbeziehen, ist die ADFC-Radtourenkarte 4 im Maßstab 1:150.000* die richtige Ergänzung – für die reine Insel-Erkundung ist sie allerdings zu grob.
Wenn Du ohnehin einen kompletten Reiseführer mit Hintergrundinfos, Restauranttipps und Ortsplänen suchst, deckt der Usedom-Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag* beides gleichzeitig ab – ersetzt aber keine reiß- und wetterfeste Faltkarte für die Tour selbst. Dennoch ist er unsere absolute Empfehlung für alle, mit Informationen in Buchform ihre Usedom-Reise vorbereiten möchten.
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Karte der Strände und Seebrücken
Kaiserbäder hin, ruhige Natur am Achterwasser her - die meisten Besucher kommen zum Baden nach Usedom. Diese Gäste suchen Orientierung auf der Karte der Insel vor allem hinsichtlich der Strände: Der Sandstrand Usedoms zieht sich über weite Teile der Ostseeküste auf einer Gesamtlänge von rund 42 Kilometern von Peenemünde bis Świnoujście, an einigen Abschnitten sogar bis zu 70 Meter breit.
Auf der Karte markieren drei Seebrücken die Kaiserbäder-Region: die Seebrücke Ahlbeck (280 Meter, erbaut 1898/1899, älteste noch erhaltene und vielleicht auch schönste Seebrücke Deutschlands), die Seebrücke Heringsdorf (508 Meter, erbaut 1995) sowie die Seebrücke Bansin (285 Meter). Alle drei liegen an der fast zwölf Kilometer langen, durchgehenden Europapromenade und sind damit auf jeder Übersichtskarte gut wiederzufinden. Es gibt aber auf Usedom noch mehr Seebrücken, so vor Zinnowitz und vor Koserow.
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Häufig gestellte Fragen zur Usedom-Karte
Wie groß ist Usedom wirklich? Die Insel misst insgesamt rund 445 Quadratkilometer, davon liegen etwa 373 km² auf deutscher und rund 72 km² auf polnischer Seite.
Welcher Teil von Usedom gehört zu Polen? Der südöstliche Teil der Insel mit der Stadt Świnoujście (Swinemünde) gehört zu Polen; die Grenze verläuft östlich von Zirchow und Ahlbeck entlang des Torfkanals.
Welche Karte eignet sich am besten zum Wandern oder Radfahren? Für eine einzelne Bäderregion reicht eine Teilkarte im Maßstab 1:35.000 (z. B. die Barthel-Karte für den Inselnorden); für die gesamte Insel empfiehlt sich die Radwander- und Wanderkarte Insel Usedom, gesamte Insel* aus dem Dr. Barthel-Verlag*, für große Radtouren über die Insel hinaus die ADFC-Radtourenkarte 4 im Maßstab 1:150.000.
Gibt es eine kostenlose Karte zum Download?Ja, verschiedene Anbieter stellen kostenlose Übersichtskarten als Bilddatei oder PDF zur Verfügung, unter anderem Wikimedia Commons mit frei lizenzierten Kartengrafiken (z. B. unter CC BY-SA 3.0). Für unterwegs sind allerdings speziell aufbereitete Wander- oder Radkarten praktischer, da sie zusätzlich Wegemarkierungen und touristische Informationen enthalten.
Wie weit ist es von einem Ende der Insel zum anderen? Von Peenemünde im Nordwesten bis Heringsdorf im Südosten sind es rund 40 Kilometer beziehungsweise etwa 39 Minuten Fahrzeit – auf der gesamten Länge der Insel (rund 66 Kilometer Luftlinie) kommen durch Straßenverlauf und Ortsdurchfahrten in der Praxis noch deutlich längere Fahrzeiten zusammen.
Fazit: Die Karte als Ausgangspunkt für Deine Usedom-Planung
Ob digital für die schnelle Orientierung oder als reiß- und wetterfeste Faltkarte für die aktive Erkundung – eine gute Usedom-Karte ist der erste Schritt zu einem entspannten Urlaub auf der Insel. Sobald Du weißt, welche Region zu Deinem Reisestil passt, lohnt sich der tiefere Einstieg in unsere ausführlichen Artikel zu den einzelnen Orten, etwa zu Heringsdorf und Zinnowitz, oder ein Blick zurück in unseren großen Usedom-Reiseführer für den kompletten Überblick über die Insel.
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